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25. Schleswig-Holsteinischer Zahnärztetag 2018

Die Referenten-Skripte vom 25. Zahnärztetag finden Sie >>> hier! <<<

Der 25. Schleswig-Holsteinische Zahnärztetag bot am 24. März 2018 in Neumünster ein attraktives Fortbildungsprogramm für das ganze Praxisteam:

  • Frühaufsteherfrühstück von 08:00 bis 09:00 Uhr
  • 11 erstklassige Referenten
  • 18 spannende Vorträge
  • Dentalausstellung mit 124 interessanten Ausstellern
  • Treffen mit netten Kollegen/innen
  • viele kulinarische Genüsse
  • Bewegungsprogramm mit Physiotherapeuten
  • ein schöner Ausflug für Ihr Praxisteam
  • Spielangebot und Betreuung für Kinder
  • gemeinsame Vorträge für das Praxisteam
  • 8 Fortbildungspunkte

 

Programm image

9.00 – 10.45 Uhr

10.45 – 11.15 Uhr

Pause – Dentalausstellung

12.15 – 13.15 Uhr

Mittagessen – Dentalausstellung

15.00 – 15.30 Uhr

Pause – Dentalausstellung

15.30 – 17.00 Uhr

Gemeinsame Teamvorträge in Halle 1

9.00 – 11.00 Uhr

11.00 – 11.30 Uhr

Pause – Dentalausstellung

13.00 – 14.00 Uhr

Mittagessen – Dentalausstellung

15.00 – 15.30 Uhr

Pause – Dentalausstellung

15.30 – 17.00 Uhr

Gemeinsame Teamvorträge in Halle 1

Dr. Daniel Engler-Hamm, MSc

1997-2002 Studium der Zahnheilkunde an der Universität Witten/Herdecke; 2003-2006 Postgraduierten Master of Science Studium in Parodontologie an der Tufts University, Boston, USA; 2005 Promotion in der Implantologie; 2006-2007 einjähriges Prothetikstipendium an der Tufts University; 2007 Zertifizierung zum Diplomate American Board of Periodontology; 2008 Anerkennung des Spezialisten für Parodontologie (DGP) sowie des Tätigkeitsschwerpunktes Implantologie (DGI) und Ernennung zum Externen Lehrbeauftragten der Abt. Parodontologie der Universität Witten/Herdecke; 2009 Gemeinschaftspraxis in München; internationale und nationale Referententätigkeit und regelmäßige Publikationen

Dr. Daniel Engler-Hamm, MSc referiert zu den Themen:

Wann sprechen wir eigentlich von einer „echten“ Periimplantitis? Differentialdiagnostisch ist diese vom biologischen und vor allem pathologischen Knochenremodelling abzugrenzen. Und dann gibt es noch die Hypothese von der Titanüberempfindlichkeit, welche teilweise feststell- und messbar zu sein scheint. Der Vortrag versucht die Entitäten voneinander abzugrenzen, um für den Kliniker Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Prof. Dr. Andreas Filippi
  • 1990-1998 Universität Giessen/Deutschland
  • 1991 Promotion
  • 1992 Erlangung der Gebietsbezeichnung „Oralchirurgie“ in Deutschland
  • 1999 Habilitation und Ernennung zum Privatdozent
  • 1999-2001 Universität Bern/Schweiz
  • seit 2001 Stellvertreter des Klinikvorstehers der Klinik für Zahnärztliche Chirurgie, -Radiologie, Mund- und Kieferheilkunde Universitären Zentrums für Basel
  • 2001 Fachzahnarzt für Oralchirurgie in der Schweiz
  • 2002 Gründung der Halitosis-Sprechstunde der Universität Basel
  • 2005 Ernennung zum Professor der Universität Basel
  • 2006 Gründung des Zahnunfall-Zentrums der Universität Basel (gemeinsam mit Dr. Gabriel Krastl)
  • 2007-2013 Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Oralchirurgie und Stomatologie SSOS
  • seit 2007 Vizepräsident der Schweizerischen Gesellschaft für Dentomaxillofaziale Radiologie SGDMFR
  • seit 2009 Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises Halitosis der DGZMK
  • seit 2016 Forschungsgruppenleiter DKF
  • 2016 Gründung des Zentrums für Speicheldiagnostik und Mundtrockenheit, Universitäres Zentrums für Zahnmedizin Basel (gemeinsam mit Prof. Dr. Tuomas Waltimo)

Prof. Dr. Andreas Filippi referiert zu den Themen:

Zahnunfälle kommen wirklich häufig vor. Trotzdem existieren sowohl in der Bevölkerung als auch in der zahnärztlichen Praxis eher rudimentäre Kenntnisse über das korrekte Verhalten am Unfallort beziehungsweise über die suffiziente Erstversorgung in der Praxis mit dem Ziel, Unfall geschädigte Zähne lebenslang zu erhalten.

Erschwert wird dies dadurch, dass es sich oft um komplexe Verletzungen handelt, die mehrere Gewebe betreffen, welche wiederum vollkommen unterschiedlich behandelt werden: Zahnhartsubstanzen, Pulpa, Parodont, Knochen und umgebende Weichgewebe. Insbesondere Fehlentscheidungen am Unfalltag bezüglich der Behandlung von Verletzungen der Pulpa oder des Parodonts resultieren häufig in frühzeitigem Zahnverlust.

Die Therapiekonzepte nach Zahntrauma haben sich in den letzten Jahren teilweise erheblich verändert und werden es auch weiter tun. Dies alles dient nur dem Wohl der meist jungen Patienten, die auf diese Weise auch schwer verletzte Zähne lebenslang behalten können.

Wir alle besitzen ein Smartphone. Leider benutzen wir es überwiegend für Fotos oder soziale Netzwerke. Dabei gibt es so viele schöne Apps für den (zahn)medizinischen Alltag, die oft nicht bekannt sind: von Apps für die eigene Fortbildung über Apps für Patienteninformation bzw. Patientenaufklärung oder Apps in Kombination mit medizinischen Messgeräten bis hin zu Apps für alle Lebenslagen. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt aber oft auch unbekannt.

Prof. Dr. Roland Frankenberger

Roland Frankenberger FICD FADM FPFA

1967 geboren in Eichstätt/Bayern
1987-92 Studium der Zahnheilkunde, Universität Erlangen-Nürnberg
1993-94 Stabsarzt in Neubrandenburg-Trollenhagen und Neuburg/Donau
1994-99 Wissenschaftlicher Assistent, Zahnklinik 1 Erlangen
1999 Visiting Assistant Professor, University of North Carolina at Chapel Hill, USA
07/2000 Habilitation und Venia legendi, Ernennung zum Priv.-Doz. und Oberarzt
2000-2004 Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde
09/2001 Miller-Preis der DGZMK
07/2006 1. Preis für gute Lehre in der klinischen Zahnmedizin, Med. Fak. FAU Erlangen
07/2007 1. Preis für gute Lehre in der klinischen Zahnmedizin, Med. Fak. FAU Erlangen
05/2008 1. Preis für gute Lehre in der klinischen Zahnmedizin, Med. Fak. FAU Erlangen
06/2008 Walkhoff-Preis der DGZ
5/2009 Universitätsprofessor (W3) und Direktor der Abteilung für Zahnerhaltungskunde, Med. Zentrum für ZMK, Philipps-Universität Marburg
2011- Chefredakteur der „Quintessenz“
2012-14 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung
2012-15 Geschäftsführender Direktor des Med. Zentrums für ZMK Marburg
2012-14 Präsidiumsmitglied der DGZMK
2012- Präsidiumsmitglied der DGET
2015 Forschungspreis Vollkeramik
2015- Editor-in-Chief, Journal of Adhesive Dentistry
2015 Preis für hervorragende Lehre am Fachbereich Medizin
2016 Studiendekan Fachbereich Medizin
2016 DGR2Z Publikationspreis (Seniorautor)

Prof. Dr. Roland Frankenberger referiert zu den Themen:

Wir bonden den ganzen Tag. Warum? Weil es funktioniert. So einfach ist das. Das war aber nicht immer so. Der Referent tummelt sich seit 25 Jahren in der Adhäsiven Zahnmedizin und ist 50 Jahre alt. Zeit für ein kleines Zwischenfazit in Bezug auf Forschung, Lehre und Patientenbehandlung.

Dieser Vortrag reflektiert selbstkritisch die Vorzüge und Nachteile der Adhäsiven Zahnmedizin, vom schlimmsten Fall zum schönsten Fall, von Erfolg und Misserfolg in der studentischen Lehre und von Lichtblicken und Frustrationen in der täglichen Forschung in der Zahnerhaltung.

Freuen Sie sich darauf!

Viele Patienten hätten gerne hellere Zähne. Aber wollen wir das wirklich so krass wie in den USA? Wo im Supermarkt im Regal tonnenweise Bleachingmaterialien stehen? Nein – Bleaching gehört in professionelle Hände. Nur dann lassen sich die Risiken minimieren und die Patienten sicher behandeln.

Ziel dieses Vortrags ist es zum einen, unberechtigte Ängste vor dem Bleaching zu nehmen. Andererseits werden die exakte Durchführung, die Indikationsstellung, der Unterschied vitaler/devitaler Zahn sowie in-office/home ebenso wie neue Methoden von morgen wichtige Bausteine dieses Vortrags sein.

Also: Keine Angst vor dem Bleaching, der Referent ist selbst gebleacht!

Dr. Martin Gunga

Dr. Gunga, Jahrgang 1952, studierte von 1970 bis 1975 Evangelische Theologie, anschließend von 1975 bis 1982 Humanmedizin. 1983 promovierte er an der Universität Münster.

Er absolvierte von 1982 bis 1987 die Facharzt-Ausbildung zum Arzt für Neurologie und Psychiatrie, erhielt 1989 die Zusatzbezeichnung Psychotherapie, 1998 die Anerkennung als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und 2012 die volle Weiterbildungsbefugnis in der Facharztkompetenz Psychiatrie und Psychotherapie.

Dr. Gunga war seit 2001 Stellvertretender Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Lippstadt und leitet als Chefarzt die Abteilung für Integrative Psychiatrie und Psychotherapie an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein. Dr. Gunga beendete die klinische Tätigkeit im September 2016 und ist weiterhin als Gutachter im nervenärztlichen Fachgebiet tätig.

Dr. Martin Gunga referiert zu den Themen:

„Angst in aller Munde“ im doppelten Sinn: Angstsyndrome gehören weltweit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und nehmen derzeit im ambulanten wie stationären psychiatrisch-psychotherapeutischen Setting rasant zu. Speziell in der zahnärztlichen Behandlung können Angststörungen erhebliche Probleme aufwerfen, die Compliance beeinträchtigen und den Behandlungserfolg gefährden.

Einerseits ist Angst prinzipiell eine biologisch sinnvolle Reaktion, andererseits können Angststörungen das Leben von Menschen extrem beeinträchtigen. Angstpatienten sind häufig sowohl schwierige als auch dankbare Patienten. Eine genauere Kenntnis der teilweise miteinander verwobenen Störungsbilder schützt vor Fehlern in der Behandlungsplanung und unangenehmen Überraschungen während der Therapie.

Dargestellt werden unter besonderer Berücksichtigung der zahnärztlichen Therapiesituation: Ursachen (Anfälligkeit, Auslöser und Aufrechterhaltung), Formen (Abgrenzung zu normaler Stressreaktion, sekundären Ängsten bei somatischen Erkrankungen und Ängsten als Bestandteil psychiatrischer Erkrankungen), Unterformen (Phobische Störungen u.a. Dentistophobie, Panikstörung, Generalisierte Angststörung), Häufigkeiten und Verlauf sowie Behandlungsoptionen von Angststörungen.

Für viele Menschen ist das Lebensgefühl durch einen übergroßen Anteil an subjektiv immer stärker belastender Arbeit bestimmt. Erschöpfungssyndrome, Burnout und Depressionen nehmen insgesamt sowohl auf Seiten der Patienten als auch der Behandler zu. Sie spielen somit gerade auch in zahnärztlichen Praxisteams im dort üblichen Multitasking eine immer größere Rolle.

Dabei gibt es keine generelle 1:1-Verknüpfung zwischen psychischer Belastung einerseits und psychischen / körperlichen Erkrankungen der Betroffenen andererseits.
Unter besonderer Berücksichtigung der Belastungen der sog. „Lebensmitte“, der „Inneren Antreiber“ und der typischen „Risikopersönlichkeits-Profile“ werden die speziellen Burnout-Gefährdungen und -Verläufe im Bereich der zahnärztlichen Praxis dargestellt.

Der Blick geht auch auf die weitverbreitete scheinbare Problembewältigung in Form von „Innerer Kündigung“ und „Prokrastination / Aufschieberitis“. Diesen kurzfristigen, letztlich untauglichen und selbst krankmachenden Fluchtversuchen wird als auf Dauer erfolgreicheres Modell zur Prävention von Erschöpfungs-Spiralen „Resilienz“ entgegengestellt.

 

Ines Jäger
  • 1979 – 1982 Ausbildung zur Zahnarzthelferin
  • seit 1982 Mitarbeiterin der Abrechnungs- und Regressabteilung der KZV S-H für die Bereiche allgemeine Vorprüfung (KCH, ZE, KBR/Schienen, PAR und KFO), Zahnersatz direkt, Betreuung der neu niedergelassenen Zahnärzte und Zahnärztinnen,
  • seit 1998 Abteilungsleiterin der Abrechnungsabteilung
  • Referentin für Fortbildungskurse für zahnärztliche Mitarbeiterinnen

Ines Jäger referiert zu den Themen:

Quartals- und Monatsabrechnungen fehlerfrei erstellen? Nachfragen durch die KZV und Regresse seitens der Kostenträger vermeiden? – Das geht!

Aufgrund der umfangreichen vertraglichen Regelungen und Abrechnungsbestimmungen kann es in der Praxis bei Erstellung der Abrechnungen immer mal wieder zu Fehlern kommen, die nachträglich zu Lasten der Praxis gehen können. Natürlich kann es durch den teils stressigen Praxisalltag auch dazu kommen, dass Abrechnungspositionen gänzlich vergessen werden oder auch durch Unkenntnis auf Honorar oder Festzuschüsse unfreiwillig verzichtet wird.

Mit zahlreichen Hinweisen und Tipps wird aufgezeigt, wie eine Abrechnung korrekt bei der KZV eingereicht werden kann und wie kleine Hinweise durch die Praxis bei der Prüfung helfen können.

Prof. Dr. Matthias Kern

Jahrgang 1958, Studium der Zahnheilkunde in Freiburg 1980-85, Promotion 1987, Assistent an der Prothetischen Abteilung der Zahnklinik in Freiburg 1985-89. Oberarzt an der Prothetischen Abteilung 1989-91 und 1994-97. Forschungsaufenthalt an der University of Maryland in Baltimore, USA 1991-93 (Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft). Habilitation 1995. Ruf auf die C 4-Professur für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität 1997. Bestellung zum Direktor der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Universitätsprofessor seit 1998.
Studiendekan Zahnmedizin seit 2002. 1. Vorsitzender der Schleswig-Holsteinischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde seit 2004. Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde (DGZPW) seit Juni 2008.
Mitglied der Fachredaktionen der Zeitschriften „Quintessenz“ und der „Implantologie“.
Fachbeiratsmitglied der wissenschaftlichen Fachzeitschriften „Clinical Oral Investigations“, „Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift“, „International Journal of Prosthodontics“, „Journal of Adhesive Dentistry“ und „Quintessence International“.

Hauptarbeitsgebiete: Festsitzender und partieller Zahnersatz, Implantologie, Adhäsivprothetik, Vollkeramische Restaurationen und Materialkunde.
Weitere Informationen unter: http://www.uni-kiel.de/proth/

Prof. Dr. Matthias Kern referiert zu den Themen:

Vor 30 Jahren wurden Adhäsivattachments erstmals zur klammerlosen Verankerung von Teilprothesen an kariesfreien Pfeilerzähnen beschrieben. Etwa 10 Jahre später folgte die Einführung einflügeliger metall- und vollkeramischer Adhäsivbrücken für Einzelzahnersatz und des mittigen Einzelimplantates zur Verankerung unterer Totalprothesen bei älteren zahnlosen Patienten. Seitdem wurden diese Therapiekonzepte in verschiedenen klinischen Studien erfolgreich getestet.

Dieser Vortrag fasst die gegenwärtige Datenlage zusammen und illustriert die klinische Bewährung anhand ausgewählter Patientenfälle. Insgesamt zeigen die vorliegenden Studien eine sehr gute Bewährung dieser drei innovativen Therapieverfahren, die mit minimiertem Aufwand einen maximalen Nutzen für unsere Patienten erzielen.

Die einflügelige metall- und vollkeramische Adhäsivbrücke stellt im Frontzahnbereich eine echte Alternative zum Einzelzahnimplantat dar, wobei die metallkeramische Variante seit letztem Jahr sogar zur Regelversorgung wurde. Das mittige Einzelimplantat im zahnlosen Unterkiefer ist eine zuverlässige und kostengünstige Verankerung für untere Totalprothesen, wenn der Einsatz von zwei oder mehr Implantaten nicht möglich ist. Adhäsivattachments fristen trotz hervorragender Bewährung leider immer noch ein Schattendasein.

Ein korrektes Vorgehen bei der Zementierung bzw. dem Einkleben prothetischer Restaurationen ist entscheidend für ihre langfristige und komplikationsfreie Funktion.

Welche prothetischen Restaurationen können oder sollten sogar immer noch zeitsparend mit konventionellen Zementen befestigt werden? Bei welchen Restaurationen bietet die zeitaufwendige adhäsive Befestigung mit modernen Klebesystemen Vorteile oder ist sogar Voraussetzung für ihre langfristige Funktion? Dieser Vortrag gibt die Antwort auf die obengenannten Fragen. Es wird dargestellt worauf es ankommt, dass beide Befestigungsmethoden funktionieren und was man vermeiden sollte, wenn Restaurationen dauerhaft funktionieren sollen.

Dr. Tracey Lennemann RDH, PhD

Dr. Tracey Lennemann RDH, PhD ist eine außerordentlich motivierende erfolgreiche internationale Referentin und Trainerin aus den USA. Sie hat einen Abschluss als Dental Hygienist mit Universitätsdiplom aus den USA und einen PhD in Dental Education Research & Global Oral Health in Großbritannien erworben.

Sie ist seit über 30 Jahren als Behandlerin und Trainerin in zahlreichen renommierten Zahnarztpraxen tätig. Sie ist Dozentin für Zahnärzte an verschiedenen Universitäten in Großbritannien und bei Zahnärztekammern in Europa. Sie ist Begründerin der Hilfsorganisation „Dental Hygienists und Therapists for India“ (Partner der Kindernothilfe) und Autorin des Buches „First Aid for a Wounded Dental Business“.

Schwerpunkte: Customer Experience (Erfahrungen), Patienten- und Team- Management und -Motivation, Optimierung der PZR und nicht-chirurgischer Parodontologie-Konzepte; Hands-on-Trainings für Teams

Dr. Tracey Lennemann RDH, PhD referiert zu den Themen:

Da immer mehr Patienten eine Versorgung mit Implantaten haben, muss das professionelle Praxisteam über den neuesten Stand der Implantattherapie und Implantatpflege informiert sein.

Der Vortrag vermittelt die Grundlagen der Periimplantitis-Therapie und beleuchtet wichtige Kriterien zur Vor- und Nachbehandlung inklusive Biofilm Management. Die Zuhörer erhalten ein Update zu Produkten und Therapien. Tipps für die Praxis und die häusliche Pflege durch den Patienten sowie Ursachen des Misserfolgs und wie man ihn vermeidet, werden diskutiert.

Eine moderne Zahnarztpraxis ist wie ein Geschäft. Es ist ein kleines Unternehmen, ein Dental Business. Unsere Patienten sind nicht nur Patienten mit Schmerzen und dentalen Problemen, sondern auch Kunden mit unterschiedlichsten Wünschen, Erwartungen und Ansprüchen.

Das erfolgreiche Dental Business hat ein genau strukturiertes Dienstleistungskonzept, in dem jedes Teammitglied, von Azubi bis Zahnarzt, ein äußerst wichtige Rolle spielt. Es funktioniert ähnlich wie ein Fünf-Sterne-Hotel. Es gibt Zielsetzungen, regelmäßige Besprechungen und Professionalismus.

Manchmal sind wir aber so sehr im Alltagsstress gefangen, dass wir gar nicht darüber nachdenken oder vergessen haben, wie wir unsere Dienstleistung verbessern können.

Dieser kurze Workshop vermittelt Ihnen einen Einblick in die verschiedenen Aspekte der Dienstleistungen einer Zahnarztpraxis. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie in einer Zahnarztpraxis vergleichbar einem Fünf-Sterne-Hotel, Sie als Team, Ihre Patienten/Kunden besser „bedienen“ können; was Sie aufbauen und tun können, um die Produktivität zu optimieren und den Gewinn zu steigern und gleichzeitig glückliche und zufriedene Patienten zu haben.

Inhalt:

  • Welches Image hat Ihre Praxis? Welche Vision haben Sie von Ihrer Praxis?
  • Customer Service vs. Customer Experience – Wo ist der Unterschied?
  • Was erwarte ich als Kunde? Was ist mir wichtig im Leben?
  • Wichtige Aspekte der Customer Experience
  • Fünf geschäftliche Fehler im Praxis- und Patientenmanagement
  • Von Rezeption bis PZR: kleine Änderungen für große Erfolge
  • Empfehlungen für persönliche Ziele und das private Leben
Prof. Dr. Georg Meyer
  • 1970 – 1976 Studium der Zahnmedizin in Göttingen, anschl. wiss. Mitarbeiter bei Prof. Dr. Dr. h.c. Alex Motsch
  • 1981 Promotion, 1987 Habilitation
  • 1993 Lehrstuhl Zahnerhaltung, Parodontologie, Kinderzahnheilkunde Greifswald
  • 1993 – 2016 Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie, Endodontologie, Präventive Zahnmedizin und Kinderzahnheilkunde im Zentrum für ZMKH der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
  • 2001 – 2016 Geschäftsführender Direktor des Zentrums für ZMKH
  • 2004 Präsident der DGZMK
  • 2006 Ehrendoktorwürde Dr. h.c. der Staatlichen Medizinischen Universität Moskau
  • 2016 emeritiert, Fortführung der Lehre und Forschung
  • 2017 Delegierter ZÄK M-V, Leitung Fortbildungsausschuss, Vorstand DGÄZ, Science Committee CED

Prof. Dr. Georg Meyer referiert zu den Themen:

Die Zahnmedizin hat heute und in der Zukunft aufgrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse, beispielsweise aus Sicht der „Study of Health in Pomerania“ (SHIP), die große Chance und Pflicht zugleich, medizinischer als je zuvor zu sein.

Besonders deutlich zeigen sich derzeit drei Schnittstellenbereiche zwischen Zahnmedizin und Medizin. Die Parodontologie hat enge Wechselwirkungen mit Allgemeinerkrankungen, wie beispielsweise Diabetes sowie Entzündungsvorgängen im Körper sowie allen sich daraus ergebenden immunologischen und anderen Konsequenzen. Die Funktionslehre zeigt Risikofaktoren für Kopf- und Gesichtsschmerzen, Tinnitus, Halswirbelsäulenprobleme und Trigeminusneuralgien. Im Bereich der Biomaterialien fordern – neben Amalgam – nun auch weiße Füllungsmaterialien eine biomedizinische Risikoabschätzung bei der Indikationsstellung, zum Beispiel bei schwangeren Patientinnen.

Insgesamt trägt unser Berufsstand eine ebenso große ärztliche Verantwortung für Patientinnen und Patienten wie jede andere medizinische Fachdisziplin.

Freddie Sloth-Lisbjerg
  • Präsident der dänischen Zahnärztekammer
  • Board member Council of European Dentists
  • Praktizierender Zahnarzt Kolding, Dänemark
  • 1978 – 1983 Zahnmedizin Aarhus Universität
  • 1983 – 1984 Militärzahnarzt der dänischen Armee
  • 1984 – 1986 Angestellter Zahnarzt Haren, Deutschland
  • 1986 – 1996 Praktizierender Zahnarzt Kellinghusen, Deutschland
  • 1996 – 2000 Chefzahnarzt der Gemeinde Give, Dänemark
  • 1998 – 2000 IBC Kolding HR Management and Business Administration
  • 2014 INSEAD Executive Board Programme

Freddie Sloth-Lisbjerg referiert zu den Themen:

Das Abstract zun diesem Vortrag erscheint in Kürze.

 

Herbert Prange

Studium Sport, Psychologie, Pädagogik und Soziologie. Buchautor, viele Zeitschriftenartikel, Kolumne in pip (Praktische Implantologie und Implantatprothetik). Seit über 25 Jahren Seminarleiter, Referent und Mentaltrainer. Seine Spezialität ist die Verbindung moderner Gehirnforschung mit alltagspsychologischen Themen. Herbert Prange ist einer der gefragtesten Psychologiereferenten auf Medizinerkongressen. Er lebt seit 2011 auf Mallorca. Mehr unter www.herbertprange.com

Herbert Prange referiert zu den Themen:

Die psychologischen Spezialitäten in Zahnarztpraxen sind überaus pikant. Denn selten kommen einige Besonderheiten in dieser Form und zudem auf relativ engem Raum zusammen – der Wille zur Perfektion, die ständige Kontrollnähe, die gehäufte Ansammlung von Frauen und die tägliche Beachtung auch von kleinsten Details.

Dies alles senkt natürlicherweise die Frustrationstoleranz. Unkontrollierte Gefühlsausbrüche gepaart mit schlechter Laune gehören dann schon zum Turbinenalltag.

Aber wie kann man als Opfer und auch als Täter damit umgehen und sich den Tag nicht immer wieder aufs Neue verderben? Wie können Sie vom Problem- zum Lösungssucher werden, ihre Emotionen steuern und die beiden Teamkiller „Lästern und Jammern“ zumindest aus den Praxisräumen verdammen?

Sie erfahren von unserem Referenten auf amüsante und gleichsam tiefgründige Weise, was die moderne Gehirnforschung hier zu bieten hat. Freuen Sie sich auf viele Aha-Erlebnisse.

In diesem Vortrag erfahren Sie, wie unsere unbewussten Emotionen nach außen drängen, unser Verhalten ohne unser Zutun steuern und welche Rückschlüsse wir daraus ziehen können.

Sie erfahren etwas über Leitgesten, Rituale der Annäherung, Lockblicke und einige faszinierende Methoden der dezenten Führungskommunikation.

Das Wissen um „body-language“ kann extrem nützlich sein – in der Partnerschaft, im Beruf und oft auch im Hobby – zum Beispiel im Sport.

Sie dürfen sich auf einige Aha-Erlebnisse und viele praktische Tipps für Ihren beruflichen und privaten Alltag freuen – kurzweilig und amüsant präsentiert, wie Sie es von Herbert Prange gewohnt sind.

Dr. Winfried Zeppenfeld
  • 1975-1980 Studium der Zahnheilkunde in Gießen
  • 1978-1980 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • 1981 Promotion
  • 1980-1983 Drei Assistentenstellen in Schleswig-Holstein und Hamburg
  • seit 1983 Eigene Praxis in Flensburg
  • seit 1986 mehr als 200 Vorträge und praktische Kurse über Endodontie, Kofferdamtechnik, Kompositrestaurationen und Keramikinlays im In- und Ausland, sowie diverse Publikationen
  • 1988 Entwicklung eines patentierten Abdrucklöffels (Zepp Tray)
  • 2005 Certified Member der European Society of Endodontology
  • Arbeitsgebiete: Endodontie (Schwerpunkt, auch als Überweisungspraxis), ästhetische Komposit- und Vollkeramikrestaurationen, minimalinvasive Behandlung, Implantologie, Prophylaxe und Parodontologie
  • 2009 Praxisumzug in die neu gegründete Praxis „Zahngesundheit im Zentrum“
  • 2015 Entwicklung von EDDY (einer Spülspitze zur Aktivierung von Spülflüssigkeiten im Wurzelkanal mittels Airscaler) zusammen mit VDW

Dr. Winfried Zeppenfeld referiert zu den Themen:

1997 wurde Mineraltrioxidaggregat (MTA) in den USA für die zahnärztliche Behandlung zugelassen, ein Material, das einige sehr nützliche Eigenschaften aufweist. Es dichtet nicht nur gut ab, sondern es ist außerdem sehr gewebeverträglich und erfordert bei seiner Verarbeitung kein trockenes Arbeitsfeld, sodass es sehr schnell Verbreitung in der apikalen Chirurgie fand. Außerdem eignet es sich, um negative Folgen von Missgeschicken, zum Beispiel Perforationen, die bei Wurzelkanalbehandlungen gelegentlich passieren können, abzuwenden, sodass die Wurzelbehandlung trotz des Missgeschicks in vielen Fällen erfolgreich abgeschlossen werden kann. Mit den Jahren kamen immer weitere Indikationen hinzu, bei denen die „Kernkompetenzen“ von MTA (biologisch verträglich, in feuchtem Milieu verarbeitbar, gute Abdichtung) von Vorteil waren.

In jüngerer Zeit werden statt MTA auch vermehrt Materialien eingesetzt, die unter dem Sammelbegriff „Biokeramik“ vermarktet werden. Diese Materialien scheinen ähnlich positive Eigenschaften wie MTA zu haben, und es fehlen einige der bekannten negativen Eigenschaften von MTA. Natürlich ist es nicht das Material allein, dass den Erfolg ausmacht, sondern man muss sich genau überlegen in welchen Fällen, wo und wie man diese Materialien einsetzt, um gute Bedingungen für einen erfolgreichen Einsatz zu schaffen.

Dentalausstellung image

Der 25. Zahnärztetag wird von einer attraktiven Dentalausstellung begleitet. Mit 123 Ausstellern erreichen wir im Jubiläumsjahr einen neuen Ausstellerrekord.

Die Dentalausstellung ist damit für Aussteller leider ausgebucht!

Die Auflistung aller Aussteller finden Sie unter dem folgenden Menüpunkt AUSSTELLER.

Die Lagepläne der Dentalausstellung finden Sie unter dem folgenden Menüpunkt ANLAGEN.

  • 3M Deutschland GmbH
  • AERA EDV-Programm GmbH
  • Akademie Bauen-Wohnen-Gesundheit
  • ALPRO MEDICAL GMBH
  • American Dental Systems
  • Anton Gerl GmbH
  • BEGO Implant Systems GmbH & Co. KG
  • BFS health finance GmbH
  • Biodentis GmbH
  • Bisico GmbH & Co. KG
  • BmedS Beste med. Spezialitäten GmbH
  • Bredent medical GmbH
  • bti. Deutschland GmbH
  • CAMLOG Vertriebs GmbH
  • Cattani Deutschland GmbH & Co. KG Nordholz
  • Chemische Fabrik Dr. Weigert GmbH & Co. KG
  • Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH
  • CLAN/SCHREINEMAKERS BV
  • Coltène/Whaledent GmbH & Co. KG
  • CP Gaba
  • Curaden Germany GmbH
  • Dampsoft GmbH
  • DCI Dental Consulting GmbH
  • DDDental GmbH
  • dental bauer GmbH & Co. KG
  • dental contact VertriebsGmbH
  • DENTAURUM IMPLANTS GmbH
  • dentisratio
  • DENTSPLY IH GmbH
  • Dentsply Sirona Endodontics/Restorative
  • Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG
  • Dipl.-Ing. Stephan Fust
  • DMG Chemisch-Pharmazeutische Fabrik GmbH
  • Dr. August Wolff GmbH & Co. KG
  • Dr. Ihde Dental GmbH München
  • Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG
  • Dreve Dentamid GmbH
  • DÜRR DENTAL AG – Regionalbüro Nord
  • DZR GmbH
  • EMS Electro Medical Systems
  • ERGO Group AG
  • EURONDA GmbH
  • EUTINer Zahntechnik GmbH
  • Flemming Dental GmbH & Co. KG
  • flex service dentalvertrieb
  • Förde Praxismanagement
  • först class GmbH
  • Fraga Dental/FairImplant
  • Frank Meyer Service-Center Dental
  • FVDZ
  • Garrison Dental Solutions
  • GC Germany GmbH
  • Gebr. Böger GmbH Neumünster
  • GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG
  • Hager & Meisinger GmbH
  • Hager & Werken GmbH & Co. KG
  • Hamburger Dentaltechnik UG
  • Hanka Schiebold
  • Havard Dental International GmbH
  • Helmes-Innovations
  • Helmut Zepf Medizintechnik GmbH
  • Henry Schein Dental Deutschland GmbH
  • Humanchemie GmbH
  • I. C. Lercher GmbH & Co. KG
  • IC Medical GmbH
  • InteraDent Zahntechnik GmbH
  • Ivoclar vivadent GmbH
  • Johnson & Johnson
  • Kaniedenta Dentalmedizinische Erzeugnisse GmbH & Co. KG
  • Komet Dental Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG
  • Kulzer GmbH
  • Kuraray Europe GmbH
  • Labor Dr. F. W. Selbach GmbH & Co. KG
  • Labor Dr. Hauss Oro-Dentale Mikrobiologie
  • lege artis Pharma GmbH & Co. KG
  • Le-iS Stahlmöbel GmbH
  • LinuDent – Pharmatechnik GmbH & Co. KG
  • Loser & Co GmbH
  • mds-GmbH Medical & Dental Service
  • MCC Medical CareCapital AG
  • Miele & Cie. KG
  • MIP Pharma GmbH
  • Notfallkoffer.de Med. Geräte GmbH
  • NWD Nord
  • ORAL PREVENT GmbH Mundhygieneprodukte
  • Oridima Dentalinstrumente GmbH & Co. KG
  • Pluradent AG & Co KG
  • Poulson-Dental GmbH
  • Procter & Gamble GmbH
  • promedis
  • PVS-MEFA Reiss GmbH
  • R-dental Dentalerzeugnisse GmbH
  • RESORBA Medical GmbH
  • SamsonLifeWell
  • Schlumbohm GmbH & Co. KG
  • SDI Germany GmbH
  • SEPTODONT GmbH
  • SHOFU Dental GmbH
  • SIC invent Deutschland GmbH
  • Sigma Dental Systems-Emasdi GmbH
  • steco-system-technik GmbH & Co KG
  • Straumann GmbH
  • Sunstar Deutschland GmbH
  • TePe D-A-C-H GmbH
  • Thomas Voigt Dentaltechnik GmbH Eutin
  • Thommen Medical Dtl. GmbH
  • Tokuyama Dental Dtl. GmbH
  • transcodent GmbH & Co. KG
  • Ultradent Products GmbH
  • UniCredit Bank AG
  • VDW GmbH
  • Verband medizinischer Fachberufe e. V.
  • VITA Zahnfabrik H. Rauter GmbH & Co. KG
  • VOCO GmbH
  • W & B Computertechnik GmbH
  • W & H Deutschland GmbH
  • W. K. W. Willi K. Wagner GmbH
  • Wassermann Dental-Maschinen GmbH
  • Willmann & Pein GmbH
  • Young Innovations Europe GmbH
  • ZA-Zahnärztliche Abrechnungsgenossenschaft eG
  • ZAE VERS GmbH
  • Zhermack GmbH Deutschland

Stand: 06.02.2018

  • Lageplan Dentalausstellung Halle 4 und Foyer Ost
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