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Stabile Datenbasis dank ZÄPP -Einsendeschluss verlängert bis zum 31.01.2023

Das Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP) 2022 – Datenbasis zur wirtschaftlichen Lage in vertragszahnärztlichen Praxen

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Das Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP) ist eine seit 2018 bundesweit etablierte Erhebung zur Kosten- und Versorgungsstruktur in vertragszahnärztlichen Praxen. Ziel des ZäPP ist es, eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die wirtschaftliche Entwicklung der Praxen in ganz Deutschland zu gewinnen. Dies ist besonders auschlaggebend angesichts der enger werdenden Verteilungsspielräume, wie sie im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz offenkundig werden. Auch ist es weiterhin wichtig, die weitreichenden Folgen der Corona-Pandemie auf die Zahnarztpraxen abzubilden.

Ziel des ZäPP ist es, eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die Rahmenbedingungen und die wirtschaftliche Entwicklung der Praxen in ganz Deutschland zu gewinnen.

Bereits in den ersten Befragungsjahren war das ZäPP ein großer Erfolg: Mit rund 3.000 jährlich eingegangenen Erhebungsbögen lag die bundesweite Rücklaufquote bei fast 10 Prozent. Diese im Vergleich zu ähnlichen Untersuchungen überaus positive Resonanzerlaubt substanzielle Auswertungen zu den Rahmenbedingungen der ver-tragszahnärztlichen Versorgung.

Im September dieses Jahres erhielten alle Praxen, die in den Jahren 2020 und 2021 durchgehend dieselbe Abrechnungsnummer hatten, per Post ihre Zugangsdaten zum ZäPP-Fragebogen. In diesem Jahr wird der Fokus stärker auf das Online-Verfahren gelegt. Dieses ist nicht nur umweltfreundlicher und kostengünstiger, sondern ermöglicht es auch, den Fragebogen zeitgleich mit dem Steuerberater auszufüllen. Die dazugehörigen Erfassungshinweise und Eingabekontrollen erleichtern darüber hinaus das korrekte Ausfüllen des Fragebogens. Ein Fragebogen in Papierform kann bei Bedarf bei der Treuhandstelle angefordert werden.

Das ZäPP ist in Form eines Panels organisiert. Das Grundkonzept basiert auf einer hohen Teilnahmequote der Praxen über mehrere Jahre hinweg. Auf diese Weise entsteht eine wissenschaftlich fundierte Datenbasis, mit der die Interessen der Vertragszahnärzteschaft in Verhandlungen von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) mit den gesetzlichen Krankenkassen optimal vertreten werden können. Die entsprechenden Verhandlungen auf Landes- und Bundesebene sind wiederum die Voraussetzung dafür, dass angemessene Rahmenbedingungen für die Arbeit in den Praxen gewährleistet werden können.

Daher bitten die KZV Schleswig-Holstein und die KZBV Sie als Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte auch in diesem Jahr wieder um aktive Unterstützung dieses wichtigen Langzeitprojekts. Selbstverständlich können sich auch diejenigen beteiligen, die an der Erhebung im Vorjahr eventuell noch nicht teilgenommen haben. Einsendeschluss für die Übermittlung der Daten bzw. die Einsendung der Unterlagen ist der 31. Januar 2023.

Durchgeführt wird die ZäPP-Erhebung erneut vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Auftrag der KZBV. Die Anonymität der Teilnehmenden wird durch eine Treuhandstelle zur Verarbeitung der Personendaten gewährleistet. Sämtliche Datenverarbeitungsprozesse sind so angelegt, dass eine nachträgliche Zuordnung der erhobenen Daten zu einer bestimmten Praxis ausgeschlossen ist.

Die Rücksendung der ausgefüllten Unterlagen wird mit einer finanziellen Anerkennung honoriert. Als zusätzliches Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden nach Abschluss der Untersuchung zudem einen Online-Zugang zu ihrem individuellen Berichtsportal. Hier sind die eigenen Praxisdaten aufbereitet und zusammengefasst und können direkt mit Durchschnittswerten anderer Praxen verglichen werden.

Für persönliche Rückfragen können Sie sich an Herrn Andreas Eggers (0431 3897-160) als Ansprechpartner bei der KZV Schleswig-Holstein wenden.

Auch die Zi-Treuhandstelle steht Zahnärztinnen und Zahnärzten bei Bedarf unter der Rufnummer 0800 4005-2444 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr gerne zur Verfügung.

Oder schicken Sie einfach eine E-Mail an kontakt@zi-ths.de. Die Website des ZäPP mit weiterführenden Informationen, Hilfestellungen und begleitenden Unterlagen zur Erhebung ist unter www.zäpp.de zu finden.

An dieser Stelle finden Sie ein Erklärvideo der KZBV:

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