Der 33. Schleswig-Holsteinische Zahnärztetag findet am 14. März 2026 in den Holstenhallen in Neumünster statt und trägt den Titel „Zukunft Praxis – Digitale und KI-unterstützte Zahnmedizin“. Der Kongress bietet wieder ein attraktives Fortbildungsprogramm für das ganze Praxisteam mit folgenden Leistungen:
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Programm
Für Zahnärztinnen und Zahnärzte
9:00 Uhr
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Begrüßung
Dr. Michael Diercks, Vorstandsvorsitzender der KZV Schleswig-Holstein
Dr. Michael Brandt, Präsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein
9:15 Uhr
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Philipp Amthor
Mitglied des Deutschen Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, Berlin
9:45 Uhr
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Dr. Ingo Baresel, Cadolzburg
10:15 Uhr
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Prof. Dr. Sven Reich, Aachen
10:45 Uhr
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Pause | Dentalausstellung
11:15 Uhr
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Carolin Hochberger, Hildesheim
11:45 Uhr
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Prof. Dr. Falk Schwendicke, München
12:15 Uhr
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Mittagessen | Dentalausstellung
13:15 Uhr
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Prof. Dr. Maximiliane Schlenz, Kiel
13:50 Uhr
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Prof. Dr. Bogna Stawarczyk, München
14:25 Uhr
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Prof. Dr. Sven Reich, Aachen
15:00 Uhr
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Pause – Dentalausstellung
15:30 Uhr
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Carolin Hochberger, Hildesheim
16:00 Uhr
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Peter Oleownik, KZV Schleswig-Holstein
16:30 Uhr
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Verena Faden, Konstanz
17:00 Uhr
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Verabschiedung
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
9:00 Uhr
- Begrüßung
Peter Oleownik, 1. stellv. Vorstandsvorsitzender der KZV Schleswig-Holstein
Isabel Strachanowski, Vorstand Praxispersonal der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein
9:15 Uhr
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Verena Faden, Konstanz
9:45 Uhr
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Prof. Dr. Maximiliane Schlenz, Kiel
10:15 Uhr
- 5 Min. Bewegungspause
10:20 Uhr
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Martina Schaale, Detmold
11:00 Uhr
- Pause | Dentalausstellung
11:30 Uhr
-
Prof. Dr. Bogna Stawarczyk, München
12:00 Uhr
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Ines Jäger & Chiara Mahler, KZV Schleswig-Holstein
12:30 Uhr
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Prof. Dr. Sven Reich, Aachen
13:00 Uhr
- Mittagessen – Dentalausstellung
14:00 Uhr
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Dr. Ingo Baresel, Cadolzburg
14:30 Uhr
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Prof. Dr. Falk Schwendicke, München
15:00 Uhr
- Pause | Dentalausstellung
15:30 Uhr
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Carolin Hochberger, Hildesheim
16:00 Uhr
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Peter Oleownik, KZV Schleswig-Holstein
16:30 Uhr
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Verena Faden, Konstanz
17:00 Uhr
- Verabschiedung
Referenten
Alle Referenten
Philipp Amthor MdB, PStS im BMDS
Philipp Amthor MdB, PStS im BMDS:
- 2012-2017 Studium Rechtswissenschaften, Uni Greifswald (Studienabschluss mit Prädikat)
- Stipendiat Konrad-Adenauer-Stiftung
- 2017 wiss. MA, Uni Greifswald
- MA Wirtschaftskanzlei, Berlin
- seit 2017 Doktorand u. publizistische Tätigkeiten in der Rechtswissenschaft
- seit Okt. 2017 MdB
- Ämter in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: seit 2021 Vors. der Landesgruppe MV und Mitgl. des Fraktionsvorstandes
- 2021-2025 Fachsprecher für Staatsorganisation und Staatsmodernisierung
- seit Mai 2025 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung
Philipp Amthor MdB, PStS im BMDS referiert zu den Themen:
Schneller, digitaler, handlungsfähiger: Modernisierungsagenda für Deutschland
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Dr. Ingo Baresel
Dr. Ingo Baresel:
- Zahnarzt und Präsident der Deutschen Gesellschaft für digitale orale Abformung (DGDOA)
- 1991 Abitur, Dietrich Bonhoeffer Gymnasium Oberasbach
- 1996 Staatsexamen, Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
- 1997-1998 Ausbildungsassistent, Praxis Dr. Werner Ruppert (Nürnberg)
- seit 1999 Zahnarzt, Praxis Dres. Baresel (Cadolzburg)
- Schwerpunkte: Prothetische Behandlungen, Kieferorthopädie, Alignertherapie
- 2000 Promotion, Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
- 2012 Umstellung auf digitale Abformung
- 2014 Gründung der Deutschen Gesellschaft für digitale orale Abformung (DGDOA)
- Seit 2014 zahlreiche nationale und internationale Artikel und Vorträge
- Zusammenarbeit mit den vielen Herstellern von Intraoralscannern und Anbietern von digitalen Workflows zur Optimierung dieser Prozesse
STUDIEN:
- „Untersuchung und Auswertung von Vergleichsstudien zur Passgenauigkeit festsitzender Restaurationen bei intraoraler digitaler und konventioneller Abformung“ (DGDOA 2015)
- „Untersuchung und Auswertung von Studien zur Genauigkeit verschiedener intraoraler digitaler Abformsysteme“ (DGDOA 2016)
- „Untersuchung und Auswertung von Studien zur Genauigkeit intraoraler digitaler Abformsysteme bei der Abformung von Implantaten“ (DGDOA 2017)
- „Methoden des Gingivamanagements zur digitalen Abformung- Eine Übersicht“ (DGDOA 2018)
- „Aktuelle Untersuchung und Auswertung von Studien zur Genauigkeit verschiedener intraoraler digitaler Abformsysteme“ (DGDOA 2018)
Dr. Ingo Baresel referiert zu den Themen:
Wer die Wahl hat, … Intraoralscanner im Vergleich
Die digitale Abformung hat sich in der Zahnmedizin längst etabliert – nicht nur als komfortable Alternative zur konventionellen Abdrucknahme, sondern als zentrales Element effizienter und moderner Behandlungs- und Laborprozesse. Doch der Markt für Intraoralscanner ist vielfältig: Zahlreiche Systeme unterscheiden sich in Technologie, Leistungsfähigkeit, Handhabung und Kostenstruktur.
Der Vortrag bietet einen strukturierten Vergleich aktueller Intraoralscanner auf Basis praxisrelevanter Kriterien:
- Genauigkeit und Präzision, insbesondere bei prothetischen und implantologischen Indikationen
- Diagnostische Zusatzfunktionen, wie Karieserkennung mit Nahinfrarot-Technologie (NIRI) oder Transillumination
- Workflow & Integration, d. h. Geschwindigkeit, Bedienbarkeit, Datenaustausch und Kompatibilität mit CAD/CAM-Systemen
- Patientenkommunikation, etwa durch Visualisierung und digitale Unterstützung bei der Therapieaufklärung
- Wirtschaftlichkeit, inklusive Anschaffungs-, Lizenz- und Folgekosten sowie dem zu erwartenden Nutzen im Praxisalltag
Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwendern eine praxisnahe Entscheidungshilfe zu geben: Welcher Scanner passt zu welchem Praxiskonzept? Wo liegen die Stärken der Systeme – und wo ihre Grenzen? Anhand konkreter Fallbeispiele und aktueller Vergleichsdaten wird der Einsatz verschiedener Geräte beleuchtet und in den klinischen Kontext eingeordnet.
Der Vortrag richtet sich an alle, die vor der Anschaffung eines Intraoralscanners stehen oder ihre bestehende digitale Infrastruktur evaluieren und weiterentwickeln möchten.
Alles bleibt anders – Perfekte Assistenz im digitalen Workflow
Die Digitalisierung verändert den Praxisalltag – aber sie macht die Assistenz nicht überflüssig, sondern wichtiger denn je. Scannen statt Abformen, digitales Modell statt Gips, CAD/CAM statt Laborzettel: Neue Technologien bringen neue Aufgaben, Abläufe und Chancen mit sich. Wer die digitale Entwicklung aktiv mitgestaltet, wird zu einer zentralen Schnittstelle im modernen Workflow – und damit unverzichtbar für das gesamte Praxisteam.
Der Vortrag zeigt praxisnah und verständlich, welche Rolle die Assistenz im digitalen Prozess spielt – von der digitalen Abformung mit dem Intraoralscanner bis zur Vorbereitung von Chairside-Versorgungen und der Kommunikation mit Labor oder Fräseinheit. Themen sind unter anderem:
- Vorbereitung und Durchführung digitaler Abformungen
- Hygienemanagement und Handling moderner Scanner-Systeme
- Fehlervermeidung und Qualitätssicherung bei der digitalen Aufnahme
- Patientenkommunikation: Digitale Prozesse einfach erklären
- Organisation und Teamarbeit im vernetzten Praxisworkflow
„Alles bleibt anders“ – bedeutet: Die Grundprinzipien guter Assistenz bleiben gleich: Präzision, Teamwork, Verantwortung. Aber die Tools und Abläufe ändern sich. Der Vortrag macht Mut, die digitale Zahnmedizin mitzugestalten – kompetent, sicher und auf Augenhöhe.
Verena Faden
Verena Faden:
- 1982-1985 Ausbildung zur Arzthelferin
- 2004-2007 Ausbildung zum Business und Personal Coach zert.
- seit 2005 Gründerin und Inhaberin
- 2007-2009 Ausbildung zur Mediatorin
- 2009-2010 Zusatzqualifikation Mediatorin für Arbeit und Wirtschaft zert.
- seit 2012 Dozentin öffentlicher Trägerschaften
- seit 2013 Professionell Member of GSA
Verena Faden ist die Frau hinter motivierten Praxisteams. Zu ihr kommen Führungskräfte, wenn sie sich mehr Sicherheit im Führungsalltag, Teamstabilität und Leichtigkeit wünschen. KLAR. FOKUSSIERT. EMPATHISCH begleitet Verena Faden in individuellen Mentoring-Programmen Praxisinhaber/innen, angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte, sowie Praxismanager/innen und Teamleader. Ihre Idee, weg von Führung mit Kraft, hin zur Führung als Persönlichkeit. Ihr Slogan: DAMIT ES ANDERS WIRD. DAMIT ES LEICHTER WIRD. Frau Faden verfügt über mehrere profunde Coachingausbildungen, arbeitet als Wirtschafts-Mediatorin und Trainerin, bildet selbst MedicalCoaches aus und ist als Keynote Speakerin in der Branche bekannt. Sie steht für gegenseitige Wertschätzung, verständnisvolle Kommunikation und insbesondere für achtsame Führung.
Verena Faden referiert zu den Themen:
Von Hallo bis Tschüss – Professioneller Umgang und empathische Kommunikation mit Patienten
Ein professioneller Umgang mit Patienten ist weit mehr als die präzise Ausführung medizinischer Abläufe. Er bildet die Grundlage für Vertrauen, Sicherheit und eine nachhaltige Beziehung zwischen Praxis und Patient. Gerade in einem sensiblen Umfeld wie der Medizin spielt die Art und Weise, wie wir kommunizieren, eine entscheidende Rolle. Empathische Kommunikation bedeutet, die Sorgen und Bedürfnisse der Patienten ernst zu nehmen, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und zugleich fachliche Kompetenz klar und verständlich zu vermitteln.
Studien zeigen, dass eine empathische Gesprächsführung nicht nur die Patientenzufriedenheit erhöht, sondern auch die Therapietreue und Behandlungsergebnisse positiv beeinflusst. Sie schafft eine Atmosphäre, in der Ängste abgebaut, Missverständnisse vermieden und gemeinsame Entscheidungen erleichtert werden. Professioneller Umgang erfordert dabei sowohl klare Strukturen als auch die Fähigkeit, individuell auf die jeweilige Situation und Persönlichkeit des Patienten einzugehen.
In der täglichen Praxis ist dies eine Balance zwischen fachlicher Professionalität, empathischem Zuhören und wertschätzendem Auftreten. Wer es schafft, Patienten nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich zu begleiten, trägt entscheidend zu einer hohen Versorgungsqualität bei – und stärkt zugleich das eigene Team durch ein respektvolles, vertrauensvolles Miteinander.
Schönen Feierabend, alle miteinander! Respektvoller Umgang im Praxisteam
In einer Praxis treffen Tag für Tag viele unterschiedliche Anforderungen zusammen: Behandlungen unter Zeitdruck, organisatorische Abläufe, der enge Kontakt zu Patientinnen und Patienten – und zugleich das Miteinander im Team. Gerade hier entscheidet der respektvolle Umgang miteinander über die Qualität der Zusammenarbeit und darüber, wie die Praxis nach außen wirkt. Denn wer täglich Seite an Seite arbeitet, braucht mehr als Fachwissen: Es braucht Wertschätzung, Vertrauen und das ehrliche Interesse füreinander.
Ein respektvolles Miteinander im Team zeigt sich in vielen kleinen Gesten: ein offenes Ohr, ein „Danke“ im richtigen Moment, ein konstruktives Feedback oder die Bereitschaft, einander zu unterstützen, wenn es hektisch wird. Wenn das Team an einem Strang zieht, entsteht ein Praxisalltag, der nicht nur effizient funktioniert, sondern auch Freude macht.
Das spüren auch die Patientinnen und Patienten: Wer von einem eingespielten, respektvollen Team empfangen wird, fühlt sich willkommen, sicher und gut aufgehoben. Respektvolle Kommunikation im Praxisteam ist damit weit mehr als eine interne Haltung – sie wirkt nach außen, stärkt die Patientenbindung und ist ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg der Praxis.
Respekt ist keine Floskel, sondern eine tägliche Haltung. Jede Begegnung im Team ist eine Chance, Wertschätzung vorzuleben und ein Arbeitsklima zu gestalten, in dem alle ihre Stärken entfalten können. So wird die Zahnarztpraxis nicht nur zu einem Ort professioneller Behandlung, sondern zu einem Ort des Vertrauens, der Motivation und echter Teamkultur.
Carolin Hochberger
Carolin Hochberger:
- 2009 Abitur am Gymnasium Andreanum in Hildesheim
- 2009-2014 Studium der Zahnmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover mit Abschluss Staatsexamen
- 2015-2017 Assistenzzeit in einer allgemeinzahnärztlichen Praxis im Zentrum Hannovers mit Schwerpunkt Implantologie, Kiefergelenksdiagnostik und Therapie
- 2016 Auslandsaufenthalt in Siavonga in Sambia; Leistung humanitäter Hilfe und zahnärztliche Versorgung der Patienten vor Ort
- seit 2017 angestellte Zahnärztin in Vollzeit in der Praxis „Zahnmedizin im Zentrum“ Dr. Wodsack, Waldmann, Dr. Salge in Hildesheim
- 2018-2019 Weiterbildung im Bereich zahnärztliche Chirurgie als angestellte Zahnärztin in der oralchirurgischen Fachzahnarztpraxis Dr. Vogel und Dr. Klaue in Hildesheim
- seit 2021 Referentin national und international für die Firma Straumann
Wichtige Fortbildungen:
- Curriculum Implantologie des ITI (2018)
- Röntgenfachkunde Digitale Volumentomographie (2018)
- Concious Sedation in Oral Surgery (2019)
- Curriculum Sportzahnmedizin der APW (2021)
- Betriebswirt der Zahnmedizin (2021)
- Curriculum Kinderzahnheilkunde (2023)
Mitgliedschaften:
- Vice-President der ClearCorrect Excellence Community (CEC)
- German Ambassador Karma Dentistry
- International Team for Implantology (ITI)
- Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
- Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ)
- Deutsche Gesellschaft für Sportzahnmedizin (DGSZM)
Carolin Hochberger referiert zu den Themen:
Präprothetische Alignertherapie – Digitale Tools für den effizienten Workflow
Die Verbindung von digitaler Alignertherapie, intraoralem Scan und Implantatplanung eröffnet neue Möglichkeiten für interdisziplinäre, minimalinvasive Behandlungskonzepte. Durch die nahtlose Integration dieser digitalen Prozesse entsteht ein präziser, effizienter Workflow – von der Diagnostik über die Planung bis hin zur Umsetzung.
Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der substanzschonenden Behandlungsweise: Digitale Planung und Simulation erlauben es, Zahnbewegungen und Implantatpositionen optimal aufeinander abzustimmen, um Eingriffe gezielt und schonend zu gestalten. So entsteht ein ästhetisch und funktionell hochwertigeres Behandlungsergebnis bei gleichzeitig reduzierter Belastung der Zahnhartsubstanz.
Ebenso wichtig ist die Rolle des gesamten Praxisteams. Durch klar strukturierte digitale Abläufe können viele Prozessschritte – wie das Scannen, die Datenerfassung oder die Kommunikation mit dem Labor – effizient delegiert werden. Das schafft Entlastung, fördert das Verantwortungsbewusstsein im Team und verbessert die Patientenkommunikation.
Der Vortrag zeigt, wie moderne digitale Technologien eine echte Brücke zwischen Kieferorthopädie, Prothetik und Implantologie schlagen – für ein abgestimmtes, substanzschonendes und zukunftsorientiertes Behandlungskonzept.
Die digitale Zahnarztpraxis – Vom Onlinetermin bis zum Zahnersatz
Die digitale Transformation in der Zahnmedizin bietet enorme Chancen, den Praxisalltag effizienter, vernetzter und patientenorientierter zu gestalten. Von der Onlineterminbuchung über den digitalen intraoralen Scan bis hin zur modernen ästhetischen Fallplanung lässt sich heute nahezu jeder Schritt in einem durchgängigen Workflow digital abbilden.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht, wie digitale Prozesse sinnvoll in den Praxisalltag integriert und delegierbar gestaltet werden können. Gerade die Übertragung bestimmter Aufgaben – etwa das Scannen oder die Datenaufbereitung – an geschultes Assistenzpersonal verschafft dem Zahnarzt mehr Freiraum und stärkt die Teamarbeit.
Darüber hinaus wird gezeigt, wie cloudbasierte Planungstools eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Praxis, Labor und Patient ermöglichen. Durch den gezielten Einsatz solcher Lösungen entsteht ein moderner, effizienter Behandlungsablauf – für mehr Übersicht, mehr Delegation und mehr Zeit für das Wesentliche: Zahnmedizin auf höchstem Niveau.
Ines Jäger
Ines Jäger:
- 1979-1982 Ausbildung zur Zahnarzthelferin
- seit 1982 Mitarbeiterin der Abrechnungs- und Regressabteilung der KZV Schleswig-Holstein für die Bereiche allgemeine Vorprüfung (KCH, ZE, KBR/Schienen, PAR und KFO), zuständig für die Zahnersatz Direkt-Abrechnung
- Betreuung der neu niedergelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzte
- seit 1995 Abteilungsleiterin der Abrechnungsabteilung
- Referentin für Fortbildungskurse für Zahnmedizinische Fachangestellte
Ines Jäger referiert zu den Themen:
Scannen, abrechnen, lächeln! Abrechnung digitaler Leistungen bei GKV-Versicherten
Die Digitalisierung der Praxen schreitet voran. Rezepte und Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen gibt es nicht mehr auf Papier, KI-Bots geben Beratungen am Telefon. Digitales Röntgen gehört zur täglichen Arbeit. Die Abformung durch Scannen wird zur Routine und die digitale Herstellung von Zahnersatz ist mittlerweile eine bewährte Methode.
Alles klingt so einfach, aber die Umsetzung im Detail bleibt anspruchsvoll, denn mit der praktizierten Zahnmedizin können oft die vorhandenen Abrechnungsbestimmungen und Richtlinien nicht mithalten, ein Dilemma wie es scheint.
Wir möchten Ihnen Lösungen vorstellen, wie Sie die digitale Zahnmedizin mit den Richtlinien und Vertragsbestimmungen sicher mit Ihren Patienten vereinbaren und dann gegenüber der KZV S-H auch problemlos abrechnen können.
Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann können Sie uns auf dem Zahnärztetag 2026 live erleben oder doch nur als KI-Bots?
Chiara Mahler
Chiara Mahler:
- 2010-2013 Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten
- 2013-2017 Praxistätigkeit
- 2017-2020 Verwaltungsangestellte am UKSH, Campus Kiel, Zahn-, Mund-, und Kieferkliniken, speziell Leistungsabrechnung der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
- seit 2021 Mitarbeiterin der KZV Schleswig-Holstein, speziell PAR-Abrechnungsprüfung, ZE-/PAR-/ KBR-Regress-Bearbeitung
- Referentin der KZV Schleswig-Holstein für Fortbildungen im Bereich Abrechnung
Chiara Mahler referiert zu den Themen:
Scannen, abrechnen, lächeln! Abrechnung digitaler Leistungen bei GKV-Versicherten
Die Digitalisierung der Praxen schreitet voran. Rezepte und Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen gibt es nicht mehr auf Papier, KI-Bots geben Beratungen am Telefon. Digitales Röntgen gehört zur täglichen Arbeit. Die Abformung durch Scannen wird zur Routine und die digitale Herstellung von Zahnersatz ist mittlerweile eine bewährte Methode.
Alles klingt so einfach, aber die Umsetzung im Detail bleibt anspruchsvoll, denn mit der praktizierten Zahnmedizin können oft die vorhandenen Abrechnungsbestimmungen und Richtlinien nicht mithalten, ein Dilemma wie es scheint.
Wir möchten Ihnen Lösungen vorstellen, wie Sie die digitale Zahnmedizin mit den Richtlinien und Vertragsbestimmungen sicher mit Ihren Patienten vereinbaren und dann gegenüber der KZV S-H auch problemlos abrechnen können.
Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann können Sie uns auf dem Zahnärztetag 2026 live erleben oder doch nur als KI-Bots?
Peter Oleownik
Peter Oleownik:
- 1987-1992 Studium der Zahnmedizin, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
- seit 1995 Gemeinschaftspraxis mit Ehefrau in Alt Duvenstedt
- 2004-2017 Delegierter der Vertreterversammlung der KZV Schleswig-Holstein und Mitglied in zahlreichen Ausschüssen, u. a. 2006-2017 Vorsitzender des Fortbildungsausschusses
- seit 2010 Mitglied im Vorstand der Schleswig-Holsteinischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (SHGZMK)
- seit 2017 1. stellv. Vorstandsvorsitzender der KZV Schleswig-Holstein
- Mitglied in mehreren Arbeitsgruppen der KZBV, u. a. AG Digitalisierung u. AG Qualität (Vorsitz)
- Vertretung der KZBV im Unterausschuss Qualitätssicherung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)
Peter Oleownik referiert zu den Themen:
„ePA für alle“ und neue IT-Sicherheitsrichtlinie – Viele Fragen – (fast) alle Antworten
Mittlerweile sollten alle gesetzlich Versicherten, sofern sie nicht widersprochen haben, über eine elektronische Patientenakte („ePA für alle“) verfügen. Die ePA enthält wichtige Gesundheitsdaten, die von Zahnärzten und anderen Gesundheitsberufen eingestellt und eingesehen werden können. Damit soll sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für Leistungserbringer der Zugang zu wichtigen medizinischen Informationen erleichtert und somit die Versorgung verbessert werden.
Seit dem 1. Oktober 2025 sind Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte gesetzlich verpflichtet, die ePA zu nutzen. Aber nicht alle Befunde, Diagnosen, und Behandlungsmaßnahmen, die in der Zahnarztpraxis zu dokumentieren sind, gehören auch in die ePA. Im ersten Teil des Vortrags werden die Vorgaben zur Befüllung der ePA erläutert und die häufigsten Fragen, die bis dahin bei der KZV S-H eingegangen sein werden, beantwortet.
Im zweiten Teil des Vortrags dreht es sich um die IT-Sicherheitsrichtline nach § 390 SGB V, die im Juli 2025 eine Aktualisierung erfahren hat. Ab Januar 2026 sind die neuen Anforderungen in allen Praxen umzusetzen. Bei den Neuerungen geht es insbesondere um die Steigerung der Sensibilität für die Sicherheit der Praxis-IT bei Praxisleitung und Mitarbeitenden, denn die häufigsten Sicherheitsvorfälle passieren durch Unwissenheit oder die Missachtung anerkannter Regeln. Zu den neuen Anforderungen der Richtlinie gehören daher zum Beispiel regelmäßige Schulungen des gesamten Praxisteams genauso wie die Regelung von Verantwortlichkeiten für die verschiedenen Maßnahmen, die für den Schutz von Praxis-IT und Daten erforderlich sind. Im Vortrag werden die wichtigsten Anforderungen der IT-Sicherheitsrichtlinie kompakt dargestellt und häufig gestellte Fragen beantwortet.
Prof. Dr. Sven Reich
Prof. Dr. Sven Reich:
- 1989-1994 Studium der Zahnmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg
- 1994-2005 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde
- 1997 Promotion an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
- 2005 Habilitation an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
- 2005-2009 Universität Leipzig: Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Oberarzt
- seit 2009 Uniklinik RWTH Aachen: Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien, Zentrum für Implantologie (Direktor: Prof. Dr. S. Wolfart), Oberarzt
- seit 2012 Univ.-Prof. für das Lehr- und Forschungsgebiet Computergestützte Zahnmedizin in der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien, Zentrum für Implantologie (Direktor: Prof. Dr. S. Wolfart), Medizinische Fakultät, Uniklinik RWTH Aachen
Prof. Dr. Sven Reich referiert zu den Themen:
Digitale Prothetik Teil 1: Alles aus einer Hand – Teilkronen, Kronen und Brücken in einer Sitzung
War die Herstellung von indirekten Restaurationen auf Basis des Intraoralscans in einer einzigen Behandlungssitzung (chairside) vor wenigen Jahren noch einigen ‚Digital-Freaks‘ vorbehalten, bewerben zunehmend mehr Anbieter von Intraoralscannern die chairside Herstellung festsitzender Restaurationen – von Inlays, Teilkronen bis hin zu kleinen Brücken. Im Fokus des Vortrags stehen Indikationsstellung, Materialauswahl sowie der Einfluss von Scan- und Designparametern auf das klinische Outcome. Anhand von Fallbeispielen wird der gesamte Workflow – vom intraoralen Scan über das CAD-Design bis zur CAM-Fertigung und Eingliederung – strukturiert dargestellt.
Die Grenzen des chairside-Konzepts, mögliche Fehlerquellen sowie Strategien zur Prozessoptimierung werden diskutiert.
Digitale Prothetik Teil 2: Perfekter Workflow Praxis – Labor – Kombinierter und totaler Zahnersatz
Während im zahntechnischen Labor viele oder gar sämtliche Arbeitsschritte zur Herstellung von kombiniert festsitzend – abnehmbaren Rehabilitationen bereits seit langem mit großem Selbstverständnis, ohne dass wir es in der Praxis mitbekommen haben, digitalisiert sind, sind die Möglichkeiten in der Totalprothetik trotz vieler Ansätze noch sehr heterogen. Soll dann der digitale Workflow bereits mit der intraoralen Abformung beginnen, werden die Optionen noch vielfältiger und betreffen uns direkt im Praxisalltag. Hier soll der Vortrag sinnvolle Möglichkeiten aufzeigen, die den digitalen Workflow nicht als ‚Hype‘ und ‚Must‘ propagieren, sondern gemäß ‚was nützt es meinem Patienten‘ und ‚was nützt es meiner Praxis‘ definieren und abwägen.
Lückenlos digital? Klassische und digitale Provisorien im Vergleich
Ich kann doch mit meiner Vorabformung oder meiner Tiefziehschiene wunderbare Provis herstellen – warum soll ich das auch noch digital? Stimmt – aber nur zum Teil – denn es lohnt der Blick in die digitale Zahnheilkunde, denn es führen viele Wege zum Ziel: Wenn ich zum Beispiel ohnehin eine digitale Abformung von der Situation habe. Diese kann ich dann auch nutzen, um hochwertige Provisorien herzustellen. Allerdings sind dafür einige Dinge notwendig, die dazu beitragen, dass dieser Weg des digitalen Provisoriums nicht nur Nutzen für unseren Patienten und die Praxis bedeutet, sondern auch richtig Spaß bereitet.
Martina Schaale
Martina Schaale:
- 2006-2009: Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) in Detmold
- 2012-2012: Weiterbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin an der ZÄK Westfalen-Lippe in Münster
- 2014-2018: Angestellt als ZMP in Bad-Salzuflen
- 2016-2017: Weiterbildung zur Dentalhygienikerin an der FADent in Niederviehbach, mit Prüfung vor der BLZK in München
- Ab 2018 – heute: Angestellt als Dentalhygienikerin im ZM-Z Paderborn
- 2021-2022: Ausbildung zur dentalen Ernährungsberaterin an der EAZF München
- 2022: Ausbildung zur geprüften Vitalstoffberaterin an der Paracelsus Akademie
- 2024: geprüfte Darm- und Detoxtrainerin
- Ab 2024: Heilpraktikerin i.A. mit den Praxisschwerpunkten Ausleitungsverfahren, Darmsanierungen, Performanceoptimierung in Bezug auf orthomolekulare Medizin, Coach für Frauen- und Männergesundheit
Martina Schaale referiert zu den Themen:
PZR live – Eine Prophylaxesitzung Step by Step
In diesem 40-minütigen Live-Vortrag erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in den vollständigen Ablauf einer professionellen Zahnreinigung (PZR) – direkt am Behandlungsstuhl simuliert. Vom ersten Patientenkontakt und einer wertschätzenden Begrüßung über die strukturierte Anamnese bis hin zur gezielten Fragestellung, um mögliche relevante Allgemeinerkrankungen zu erkennen, erleben Sie den kompletten Behandlungsablauf. Es werden sowohl intra- als auch extraorale Befunderhebungen demonstriert und praxisnah erläutert. Ein besonderer Fokus liegt auf ergonomisch korrektem Arbeiten sowie einer sicheren, effektiven Instrumentenführung, um sowohl die Behandlungsqualität zu sichern als auch die eigene Gesundheit zu schonen. Abgerundet wird die Demonstration mit Hinweisen zur optimalen Patientenkommunikation und einer professionellen Verabschiedung – für einen rundum gelungenen und strukturierten PZR-Termin, der Patientenbindung und Behandlungsqualität gleichermaßen stärkt.
Zielgruppe: Prophylaxeangestellte, Dentalhygieniker:innen und zahnmedizinisches Fachpersonal, die ihr praktisches Vorgehen optimieren und strukturiert gestalten möchten.
Prof. Dr. Maximiliane Schlenz
Prof. Dr. Maximiliane Schlenz:
- 2010-2015 Studium der Zahnheilkunde an der Justus-Liebig- Universität Gießen mit anschließender Approbation als Zahnärztin
- 2016 Vorbereitungsassistentin in der Zahnarztpraxis A. Leichsenring-Schlenz, Syke
- 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Zahnärztin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Justus-Liebig-Universität Gießen
Universitätsklinikum Gießen und Marburg (Standort Gießen) - 2018 Promotion zum Dr. med. dent. (summa cum laude)
- 2019 Master of Science (M.Sc.) in Zahnmedizinischer Prothetik der Universität Greifswald
- 2021 Oberärztin
Zahnärztin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Justus-Liebig-Universität Gießen
Universitätsklinikum Gießen und Marburg (Standort Gießen) - 2021 Habilitation zum Thema CAD/CAM-Kronenversorgungen und Ernennung zur Privatdozentin
- 2022 Certified Manager in Health Care Sector (DAM)
- 2024 Ruf auf die W3-Professur für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
- seit 01. November 2024 Direktorin der Klinik für Zahnmedizinische Prothetik des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (Standort Kiel)
- Forschungsschwerpunkte:
- Digitale Zahnheilkunde, CAD/CAM-Materialien, Entwicklung neuer interdisziplinärer Diagnostik- und Behandlungsmethoden mittels Intraoralscanner, Implantatprothetik, Implementierung neuer Lehrkonzepte
Prof. Dr. Maximiliane Schlenz referiert zu den Themen:
Mehr als nur ein Scan – Intraoralscanner als Schlüssel zur modernen Diagnostik
Moderne Intraoralscanner leisten heute weit mehr als die alleinige digitale Abformung. Dieser praxisorientierte Kurzvortrag zeigt den konkreten Mehrwert aktueller Scannertechnologien im zahnärztlichen Alltag – insbesondere in der Diagnostik, Verlaufskontrolle und interdisziplinären Behandlungsplanung. Im Fokus stehen strahlenfreie Verfahren zur Kariesdetektion, das Monitoring von Zahnhartsubstanzverlusten und Zahnbewegungen durch Scan-Vergleiche, die Analyse von Präparationen in Echtzeit, die digitale Zahnfarbenbestimmung sowie die patientenorientierte Aufklärung mittels Intraoralscans. Diese erweiterten Funktionen ermöglichen individualisierte Behandlungskonzepte, verbessern die Kommunikation im Team und stärken das Verständnis und die Akzeptanz bei den Patientinnen und Patienten. Anhand klinischer Fallbeispiele, aktueller Studien und praktischer Tipps wird aufgezeigt, wie sich Intraoralscanner effizient und zielgerichtet in bestehende Praxisabläufe integrieren lassen, natürlich nicht ohne auch auf aktuelle Limitationen und zukünftige Entwicklungen einzugehen.
Smile Design – Das schönste Lächeln aus dem PC?
Digitale Technologien wie Intraoralscanner, 3D-Gesichtsscanner und spezielle Smile-Design-Software ermöglichen es heute, ein neues Lächeln virtuell zu planen noch bevor die Behandlung überhaupt beginnt. Doch was steckt wirklich hinter dem „schönsten Lächeln aus dem PC“? In diesem Kurzvortrag werden digitale Workflow – vom Intraoralscan über die Gestaltung individueller Smile-Designs bis zur Visualisierung unterschiedlicher Zahngarnituren und Zahnfarben – anhand von klinischen Fällen vorgestellt. Dabei spielt nicht nur die Technik eine Rolle: Im Mittelpunkt steht auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopädie, Prothetik und Chirurgie. Gleichzeitig wird ein kritischer Blick auf unrealistische Patientenwünsche, die durch Social-Media-Filter und KI-generierte Bilder entstehen geworfen. Wie gelingt der Spagat zwischen Wunschvorstellung und medizinischer Machbarkeit? Und wie kann das ganze Praxisteam zur realistischen Aufklärung beitragen?
Anhand praktischer Beispiele wird aufgezeigt, wie digitales Smile Design als Kommunikations- und Motivationsinstrument in ein modernes, interdisziplinäres Behandlungskonzept integriert werden kann und welche Limitationen aktuell noch bestehen.
Prof. Dr. Falk Schwendicke
Prof. Dr. Falk Schwendicke:
- 2003-2008 Studium Zahnmedizin, Charité Berli
- seit 2014 Professor und Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Digitale Zahnheilkunde, Ludwig-Maximilians-Universität München
- Forschungsschwerpunkte: restaurative und präventive Zahnheilkunde, zahnmedizinische Diagnostik und Künstliche Intelligenz, Gesundheitsökonomie, Versorgungsforschung und Public Health
- Autor von über 600 Artikeln, 250 Abstracts u. 30 Buchkapiteln
- Mit einer Reihe prestigeträchtiger Auszeichnungen geehrt und Gutachter für über 40 Fachzeitschriften, darunter Lancet und das New England Journal of Medicine, sowie für verschiedene nationale Förderorganisationen. Er ist Associate Editor des Journal of Dental Research und leitet Arbeitsgruppen bei der Weltgesundheitsorganisation WHO, der Weltzahnärzteorganisation FDI, der Internationalen Standardisierungsorganisation ISO und der DIN. Prof. Schwendicke hat Ehrenprofessuren der Universitäten Aarhus (Dänemark) und Chennai (Indien) inne. Er gehört seit Jahren zu den meistzitierten Forschern weltweit in der Zahnmedizin (Stanford Ranking <1%)
Prof. Dr. Falk Schwendicke referiert zu den Themen:
Künstliche Intelligenz in der Zahnarztpraxis – Was geht heute? Was kommt morgen?
Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in die Zahnarztpraxis und unterstützt vor allem bei der Diagnostik und Therapieplanung. Röntgenbilder, Intraoralscans und Fotos können automatisiert ausgewertet werden, wodurch Karies oder parodontale Veränderungen schneller erkannt werden. Auch die virtuelle Implantat- und Prothetikplanung sowie organisatorische Prozesse wie Terminmanagement oder Abrechnung profitieren von KI. Trotz dieser Chancen bleiben Datenschutz, Haftung und die ärztliche Verantwortung zentrale Themen. Ziel ist nicht die Ersetzung des Zahnarztes, sondern eine qualitativ verbesserte, effizientere und patientenorientierte Versorgung.
Digitales Röntgen von A bis Z – So gelingt jede Aufnahme mit Sensor oder Folie
Digitale Röntgenverfahren gehören heute zum Praxisalltag und stellen besondere Anforderungen an Technik und Anwender. Der Vortrag vermittelt praxisnah, wie mit Sensor oder Speicherfolie jede Aufnahme zuverlässig gelingt – von der richtigen Vorbereitung über Lagerungshilfen und Positionierung bis hin zur Fehlervermeidung. Anhand typischer Problemfälle werden Tipps und Tricks für den Umgang mit Patienten, Technik und Software vorgestellt. Ziel ist es, Sicherheit im täglichen Umgang mit digitalem Röntgen zu geben und die Bildqualität nachhaltig zu verbessern.
Prof. Dr. Bogna Stawarczyk
Univ.-Prof. Dr. Dipl. Ing. (FH) Bogna Stawarczyk, MSc:
- Zahntechnikerin, Dentaltechnologie an der Fachhochschule Osnabrück
- 2006 Diplomarbeit an der Klinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Bern
- Master of Science in Dentaltechnik an der Donauuniversität Krems
- 2013 Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
- 2006-2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der Materialforschung an der Universität Zürich am Zentrum für Zahnmedizin der Klinik für Kronen- und Brückenprothetik, Teilprothetik und Materialkunde
- 2008-2009 Leiterung der Materialforschung a.i., Universität Zürich
- seit März 2012 Ingenieurin für dentale Werkstoffkunde und seit Januar 2014 Funktionsoberassistentin an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der LMU
- 2015 Habilitation Fachgebiet exp. Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde mit einem Schwerpunkt auf Biomaterialien
- wissenschaftliche Leitung der Werkstoffkundeforschung an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
- 2020 zur apl. Professorin ernannt
- 2023 Ruf auf die W2-Professur für Dentale Werkstoffwissenschaften und Dentaltechnologie an die LMU München.
- seit 2015 im Vorstand des EADT e.V., seit 2021 Vizepräsidentin
- Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung sowie Grundlagen- und angewandte Forschung zu zahnfarbenen Restaurationen, deren Verarbeitung und Befestigung
Prof. Dr. Bogna Stawarczyk referiert zu den Themen:
Neue Techniken – Neue Materialien – Nur Vorteile? Kleine digitale Werkstoffkunde
Die digitale Zahnmedizin entwickelt sich rasant – neue Fertigungstechnologien und innovative Materialien versprechen Effizienz, Präzision, Stabilität und Ästhetik. Doch wo liegen die tatsächlichen Vorteile im klinischen Alltag, und wo beginnt die kritische Auseinandersetzung mit Grenzen und Risiken?
Im Mittelpunkt dieses Vortrags steht eine praxisorientierte Übersicht aktueller digitaler Fertigungsverfahren mit einem besonderen Fokus auf den 3D-Druck. Verschiedene Systeme und Materialklassen werden gegenübergestellt: von additiven bis zu subtraktiven Verfahren, von temporären bis hin zu permanenten Versorgungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf modernen Lithiumsilikatkeramiken, die sowohl geschliffen als auch – in aktuellen Forschungsansätzen – additiv gefertigt werden.
Die Herstellungspfade – vom Datensatz bis zur finalen Restauration – werden ebenso beleuchtet wie die praktische Umsetzung im zahntechnischen und klinischen Kontext. Abschließend widmet sich der Vortrag der adhäsiven Befestigung dieser neuartigen Restaurationen: Welche Oberflächenvorbehandlung ist sinnvoll? Welche Systeme überzeugen in der Anwendung? Und welche Fallstricke lassen sich mit einfachen Mitteln vermeiden?
Ein kompaktes Werkstoffkunde-Update mit echtem Mehrwert für den Praxisalltag – evidenzbasiert, materialgerecht und mit zahlreichen Tipps für eine sichere und erfolgreiche Anwendung.
Gut zu wissen – Das kleine 1×1 der Werkstoffe
Moderne Werkstoffe eröffnen in der Zahnmedizin vielfältige Möglichkeiten – doch ihr volles Potenzial entfalten sie nur im Zusammenspiel eines eingespielten Teams. Gerade bei der Verarbeitung und Befestigung von Restaurationen kommt es auf strukturierte Abläufe, präzises Timing und ein gutes Verständnis für Materialien und Prozesse an. Zahnmedizinische Fachangestellte übernehmen dabei viele entscheidende Aufgaben.
Dieser Vortrag vermittelt praxisnah und leicht verständlich das „kleine 1×1“ der Werkstoffe – von Keramiken und Kompositen über Befestigungssysteme bis hin zu Primer, Silan & Co. Im Fokus steht die aktive Unterstützung am Behandlungsstuhl: Was kann vorbereitet werden? Welche Schritte müssen exakt aufeinander folgen? Und worauf ist bei der Vielzahl an Adhäsiv-Fläschchen und Materialien zu achten?
Behandelt werden unter anderem:
- Materialabhängige Vorbereitungen für eine effiziente Behandlungsassistenz
- Überblick über Adhäsivsysteme – was gehört zusammen, was wann anwenden?
- Wichtigkeit von Timing – z. nach dem Auftragen von Silan oder Primer
- Typische Fehlerquellen – und wie man sie im Alltag vermeidet
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem 3D-Druck: Auch hier ist Teamarbeit entscheidend – viele vorbereitende und nachbereitende Arbeitsschritte können bereits von ZFAs übernommen werden. Das Wissen um die richtigen Handgriffe, Reinigung, Nachbearbeitung und Lagerung macht den digitalen Workflow effizient und sicher.
Dentalausstellung
Hier geben wir unseren Ausstellern die Gelegenheit, mit einem Werbebanner auf ihre Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam zu machen:
Aussteller des 33. Schleswig-Holsteinischen Zahnärztetages
Für die begleitende Dentalausstellung zum
33. Schleswig-Holsteinischen Zahnärztetag
am 14. März 2026 haben folgende Aussteller fest zugesagt:

A
- AERA EDV-Programm GmbH
- ALPRO MEDICAL GmbH
- American Dental Systems GmbH
- Anton Gerl GmbH
- ARZ.dent GmbH
- AZL Deutschland
B
- Bajohr Optecmed GmbH
- BEGO Implant Systems GmbH & Co. KG
- BFS health finance GmbH
- Bisico Bielefelder Dentalsilicone GmbH & Co. KG
- bluedenta GmbH
- bluemedic Medizintechnik
- Buchholz GmbH – die Praxiseinrichter
C
- Camlog Vertriebs GmbH
- Carl Martin GmbH
- Cavex Deutschland / c/oDental-Contact Vertriebs KG
- Computer Forum GmbH
- CP GABA GmbH
- Curaden Germany GmbH
D
- DAISY Akademie + Verlag GmbH
- Dampsoft GmbH
- DCI-Dental Consulting GmbH
- DD Dental GmbH
- Dentability
- dental Bauer Kiel
- Dental Südheide GmbH
- Dental-Contact Vertriebs KG
- Dentallotsen
- Dentaurum GmbH & Co. KG
- dentport GmbH
- Dentside
- Dentsply Sirona Deutschland GmbH
- Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG
- Deutsche Bank
- Di.Dento GmbH
- diwium
- Dr. Flex GmbH
- Dr. Hinz Dental-Vertriebsgesellschaft mbH & Co. G
- Dreve Dentamid GmbH
- DT Dental Service GmbH
- Dürr Dental SE
- DZR Deutsches Zahnärztliches Rechenzentrum GmbH
E
- ERGO Group AG – DKV AG
- Euronda Deutschland GmbH
F
- Flamingo Med Solutions
- Flemming Dental GmbH&Co.KG
- Flexservice Jürgen Untiedt. D
- Förde Praxismanagement
- FVDZ e.V. – Landesverband S-H
G
- Garrison Dental Solutions
- GC Germany GmbH
- Gebr. Böger GmbH Neumünster
H
- Hager & Meisinger GmbH
- Hager & Werken GmbH & Co. KG
- Haleon Germany GmbH
- Hamburger Dentaltechnik UG
- Hanka Schiebold
- Harvard Dental International GmbH
- Helmut Zepf Medizintechnik GmbH
- Henry Schein Dental
- Humanchemie GmbH
I
- INTER Versicherungsgruppe
- InteraDent Zahntechnik GmbH
- Ivoclar Vivadent GmbH
J
K
- Kaniedenta GmbH & Co. KG
- Kassenzahnärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein
- KaVo Dental GmbH
- Kerr GmbH
- Kettenbach GmbH & Co. KG
- Komet Dental Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG
- Kulzer GmbH
- Kuraray Europe GmbH
L
- LADR GmbH MVZ Nord – Oro-dentale Mikrobiologie
- Le-iS Stahlmöbel GmbH
- lege artis Pharma GmbH + Co. KG
- LOGON OMF Bioactive Systems GmbH
M
- Medicom GmbH
- MegaGen F.D. GmbH
- MELAG Medizintechnik
- MERZ DENTAL GmbH
- Multident Dental GmbH
N
- Neoss GmbH
- notfallkoffer.de Med. Geräte GmbH
- NSK Europe GmbH
- NTI-Kahla GmbH
O
- orangedental GmbH & Co. KG
P
- Plandent GmbH & Co KG
- Procter & Gamble / Oral-B
- PVS dental GmbH
- PVS Reiss GmbH
Q
R
- R-dental Dentalerzeugnisse
- Rankingdocs
- RESORBA Medical GmbH
- Ringana Partner
S
- SamsonLifeWell
- Schlumbohm GmbH & Co.KG
- Schneider Dental
- SDI Germany GmbH
- Sigma Dental Systems-Emasdi GmbH
- solutio GmbH & Co. KG
- Solventum
- Starmed
- Straumann GmbH
- synMedico GmbH
T
- TePe D-A-CH GmbH
- Tokuyama Dental Deutschland GmbH
U
- Ultradent Products, Inc.
V
- Value Experts Vermoegensverwaltungs AG
- Verband medizinischer Fachberufe e. V.
- VOCO GmbH
- Voigt dental Produktion GmbH
W
- W&BDental Service
- white cross GmbH
- Witherm GmbH
X
Y
Z
Service
Leistungen
Folgende Leistungen sind in der Teilnahmegebühr enthalten:
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Kinderbetreuung



Auf dem Zahnärztetag bieten wir wieder eine liebevolle und professionelle Betreuung durch die Firma Glückskids für die Kinder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an.
In der Zeit von 9:00 bis 17:00 Uhr können Ihre Kinder im Alter von 3-12 Jahren betreut werden.
Das erfahrene Team von Glückskids sorgt mit einem abwechslungsreichen und altersgerechten Spielangebot dafür, dass sich die kleinen Gäste bei uns wohlfühlen.
Ob kreative Bastelstunden, spannende Spiele oder andere Aktivitäten – hier kommt garantiert keine Langeweile auf! So können Sie die Veranstaltung genießen, während Ihre Kinder gut aufgehoben und bestens versorgt sind.
Bewegungsprogramm

Bewegungspausen – Sitzen, zuhören, denken, austauschen, gut essen – da kann eine Bewegungspause wahre Wunder wirken!
Sabrina Otto, ausgebildete Life-Yoga-Coachin und Tanzleiterin für Tanzkultur, sorgt auf dem Zahnärztetag 2026 wieder mit Bewegungspausen für neue Energie.
In kurzen und abwechslungsreichen Sequenzen zeigt sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einfache, aber effektive Übungen, die nicht nur während des Events, sondern auch im Praxisalltag integriert werden können. Die Übungen fördern das Wohlbefinden, lösen Verspannungen und bringen neue Energie in den Alltag.
Anmeldung
Tagungsort:
Holstenhallen: Hallen 1, 3–5, Forum und Foyer Ost
Justus-von-Liebig-Straße 2–4, 24537 Neumünster
Telefon: 04321 910–0
Teilnahmegebühren:
| Zahnärztinnen/Zahnärzte | 130,– EUR |
| Zahntechniker/innen | 130,– EUR |
| Assistenzzahnärztinnen/Assistenzzahnärzte | 80,– EUR |
| Mitarbeiter/innen (ZFA, ZFV, ZMP) | 65,– EUR |
| Auszubildende | 45,– EUR |
| Studierende (Nachweis erforderlich) | 45,– EUR |
- Studierende: Bereits approbierten Zahnärztinnen/Zahnärzte gelten nicht als Studierende.
- Studierende erhalten eine Teilnahmebestätigung und kein Zertifikat mit Fortbilungspunkten.
- Die Teilnahmegebühren können per Überweisung, von Zahnarztpraxen aus Schleswig-Holstein auch per KZV-Abbuchung beglichen werden.
- Eine kostenlose Stornierung ist bis zum 1. März 2026 möglich!
- Tagesgäste sind, sofern noch freie Plätze vorhanden sind, gern willkommen und melden sich bitte an der Tageskasse.
Wir freuen uns auf Sie!



























