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Zahnärzte-Praxis-Panel „ZäPP“ 2020 – Verlängert bis 31.01.2021!

 

Das Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP)

Seit 2018 erhebt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) Daten zur Kosten- und Versorgungsstruktur in den vertragszahnärztlichen Praxen. Das Ziel dieser Erhebung ist es, eine aussagekräftige und belastbare Datenbasis über die wirtschaftliche Entwicklung der Praxen in ganz Deutschland zu sammeln, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Diese Datenbasis dient als Verhandlungsgrundlage für die Verhandlungen der KZVen und der KZBV mit den Krankenkassen. Die entsprechenden Verhandlungen auf Landes- und Bundesebene sind die Vorausetzung für die Gewährleistung einer flächendeckenden, wohnortnahen und qualitativ hochwertigen zahnärztlichen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Die Erhebung selbst wird über das sogenannte Zahnärzte-Praxis-Panel, kurz ZäPP, durchgeführt. Gerade vor dem Hintergrund, dass das Jahr 2020, das aufgrund der Coronapandemie ein besonders schweres Jahr für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte war, ist eine solide Datenbasis besonders wichtig, um die massiven Folgen für die Zahnarztpraxen so realistisch wie möglich widerzuspiegeln.

Bereits in den ersten beiden Jahren, in denen die Erhebung stattfand, war das ZäPP ein großer Erfolg: Durch die motivierte Mitarbeit der vielen teilnehmenden Zahnarztpraxen konnte eine Rücklaufquote von fast 10% erreicht werden, das entspricht ungefähr 3500 Erhebungsbögen bundesweit! Diese hohe Beteiligung zeigt deutlich, wie wichtig unseren Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten eine aktive Beteiligung an der Ausgestaltung ihres Berufes ist. An dieser Stelle sei daher allen Praxen, die sich bereits am ZäPP beteilgt haben, nochmals ein herzlicher Dank ausgespochen.

Der Erfolg der Datenerhebung ist allerdings von einer hohen Teilnehmerquote über mehrere Jahe hinweg abhängig. Je mehr Praxen sich über einen langen Zeitraum an der Erhebung beteiligen, desto höher ist die Validität und die Akzeptanz der Datenbasis, die für diesen Berufsstand durch diese ambitionierte Untersuchung gewonnen wird.

Je konstanter der Rücklauf über mehrere Jahre, desto höher ist die Validität und Akzeptanz der Daten, die beim ZäPP generiert werden! Möglichst viele Praxen sollten die Befragung daher (wieder) unterstützen und teilnehmen. Das gilt besonders auch für diejenigen Praxen, die im vergangenen Jahr noch nicht dabei waren. Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein und die KZBV bitten Sie daher auch in diesem Jahr wieder um Ihre aktive Unterstützung und Mithilfe bei diesem wichtigen Langzeitprojekt. Es geht um die individuellen Rahmenbedingungen für Ihre Praxis und damit um die bestmögliche Versorgung Ihrer Patienten!

Auch im Jahr 2020 werden daher wieder mehr als 35.500 Zahnarztpraxen um die Teilnahme am ZäPP gebeten. Die dazu erforderlichen und aufgrund der hilfreichen Rückmeldungen der ersten beiden Jahre optimierten Unterlagen erhalten Sie auf dem Postwege. Je größer die Teilnehmerzahl bei den Befragungen ist, desto höher ist später auch die Akzeptanz unserer Daten bei Verhandlungspartnern, Schiedsämtern oder eventuell sogar vor Sozialgerichten. Genau deswegen ist Ihre Mitwirkung auch in diesem Jahr wieder so wichtig. Selbstverständlich können sich auch alle Praxen, die in den Vorjahren nicht teilgenommen haben, an der Erhebung beteiligen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zählt! Die Teilnahme wurde bis zum 31.01.2021 verlängert, um allen Praxen die Rückmeldung zu ermöglichen!

Um zudem auch noch ein Meinungsbild der Zahnärztinnen und Zahnärzte vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie abzufragen, liegt dem Erhebungsbogen in diesem Jahr einmalig ein zusätzliches Blatt mit Fragen zu den Auswirkungen der Krise auf die jeweilige Praxis bei. Diese Fragen sind nicht Bestandteil der ZäPP-Erhebung, sondern sollen vielmehr ein Stimmungsbarometer des Berufsstandes abbilden.

Für persönliche Rückfragen wenden Sie sich gerne an Herrn Andreas Eggers, Telefon 0431 3897 160 als Ansprechpartner bei der KZV Schleswig-Holstein.

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