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Qualitätsmanagement - QM (gem. § 135a SGB V)

Nach dem Sozialgesetzbuch ist jeder Vertragszahnarzt verpflichtet, ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement (QM) in seiner Praxis einzuführen und weiterzuentwickeln (§ 135 a SGB V). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat dazu die vom Gesetzgeber geforderte Richtlinie beschlossen, welche die Mindestanforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement den gesetzlichen Vorgaben entsprechend beschreibt. Die Richtlinie gibt die Grundelemente vor, die Vertragszahnärzte bei der Etablierung eines Qualitätsmanagement-Systems (QM-System) berücksichtigen müssen.

Jeder Vertragszahnarzt hat die Möglichkeit, das Qualitätsmanagement für seine Einrichtung entsprechend den individuellen Praxisanforderungen entwickeln zu können. Seit dem Jahr 2011 muss gewährleistet sein, dass das in der Praxis eingesetzte QM-System alle aufgeführten Grundelemente enthält. Diese umfassen die Erhebung und Bewertung des Ist-Zustandes, die Definition von Zielen, die Beschreibung von Prozessen und Verantwortlichkeiten, die Ausbildung und Anleitung aller Beteiligten, die Durchführung von Änderungsmaßnahmen, die erneute Erhebung des Ist-Zustands, sowie die praxisinterne Rückmeldung über die Wirksamkeit von Qualitätsmanagement-Maßnahmen.

Gemäß § 6 der Qualitätsmanagement-Richtlinie Vertragszahnärztliche Versorgung müssen die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen jährlich mindestens 2,0 % zufällig ausgewählter Vertragszahnärzte zur Vorlage einer schriftlichen Dokumentation auffordern. Die Ergebnisse sind der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) zu melden, die dem G-BA jährlich über den Umsetzungsstand des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements in den zahnärztlichen Praxen berichtet.

Downloads

  • Qualitätsmanagementrichtlinie vom 15.11.2016
  • Berichtsbogen QM vom 16.11.2016
  • Glossar zum Berichtsbogen vom 16.11.2016

Downloads

  • QM-Anbieterliste Januar 2018